Actio pro socio bei unberechtigter Privatentnahme

 

 

Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat entschieden, dass ein GmbH-Gesellschafter auch nach Ausspruch einer Kündigung des Gesellschaftsverhältnisses mit Blick auf § 16 Abs. 1 S. 1 GmbHG berechtigt sei, einen Mitgesellschafter im Wege der actio pro socio auf Rückzahlung einer unberechtigten Privatentnahme an die GmbH zu verklagen. Das OLG spricht dem klagenden Gesellschafter die sogenannte Prozessführungsbefugnis zu.

(Veröffentlichungsdatum: 17.11.2016)

Autor(en)


Rechtsanwalt, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
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Rechtsanwalt
ETL Rechtsanwälte GmbH, Köln

 
 

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