Arbeitnehmer, der Schwarzarbeit leistet, hat keinen Anspruch auf Arbeitsentgelt

 

 

Das Amtsgericht München hat entschieden, dass ein Arbeitnehmer, der "schwarz" arbeitet, gegenüber seinem "Arbeitgeber" keinen Anspruch auf Lohn geltend machen kann (AG München, Urt. v. 21.10.2015 - 474 C 19302/15). 

Ergänzende Hinweise

In dem Prozess vor dem Amtsgericht ging es im Kern um die Kündigung eines Mietverhältnisses über Wohnraum. Der Mieter war gegenüber dem Vermieter mit Mietzahlungen erheblich in Rückstand geraten. Das hatte den Vermieter dazu veranlasst, das Mietverhältnis zu kündigen. Der Mieter berief sich darauf, dass er für den Vermieter Schwarzarbeit geleistet hatte und rechnete mit dem ihm angeblich zustehenden Entgeltanspruch gegenüber dem Anspruch des Vermieters auf Zahlung von Mietzins auf. Das Amtsgericht hat entschieden, dass dem Mieter kein Anspruch auf Arbeitsentgelt zustehe. Die Vereinbarung über zu leistende Schwarzarbeit sei nach § 134 BGB nichtig

(Veröffentlichungsdatum: 02.12.2016)

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Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
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