Wer trägt bei Diskriminierungen nach dem AGG die Beweislast?

 

 

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) regelt die Beweislast in § 22 AGG. Demnach muss zunächst der potentiell Diskriminierte Indizien für eine Diskriminierung beweisen. Die nachgewiesenen Indizien müssen eine Benachteiligung wegen eines in § 1 AGG genannten Grundes vermuten lassen. Sodann trägt die andere Partei die Beweislast dafür, dass kein Verstoß gegen die Bestimmungen zum Schutz vor Benachteiligung vorgelegen hat.

(Veröffentlichungsdatum: 03.08.2018)

Autor(en)


Rechtsanwalt
ETL Rechtsanwälte GmbH, Köln

 


Rechtsanwältin, Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht, Fachanwältin für Arbeitsrecht, Fachanwältin für Familienrecht
ETL Rechtsanwälte GmbH, Cottbus

 
 

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