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Frage des Tages
24.07.2020

Krankengeld trotz verspäteter Vorlage eines ärztlichen Attests?

Das Sozialgericht (SG) München hatte darüber zu entscheiden, ob einem Ar­beit­neh­mer Kran­ken­geld auch dann zusteht, wenn er das At­test für die fort­dau­ern­de Krank­schrei­bung bei sei­ner Kran­ken­kas­se ver­spä­tet vor­legt, weil der un­ter­su­chen­de Arzt es ihm erst nach­träg­lich zu­ge­lei­tet hatte (SG München, Urt. v. 17.06.2020 – S 7 KR 1719/19).

Das SG bejaht den Anspruch auf Krankengeld und verweist darauf, dass die un­zu­rei­chen­de Bü­ro­or­ga­ni­sa­ti­on des Arz­tes in der Ri­si­ko­s­phä­re der Kran­ken­kas­se liege; die Kasse bediene sich zugelassener Kassenärzte und habe am Ende für deren Unzulänglichkeiten in der Büroorganisation einzustehen.

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