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Zur (möglichen) Verwirkung eines Arbeitszeugnisses

Aktuelles
25.10.2023

Zur (möglichen) Verwirkung eines Arbeitszeugnisses

Das Landesarbeitsgericht (LAG) Baden-Württemberg hat zur möglichen und im konkreten Fall verneinten Verwirkung eines Arbeitszeugnisses im Leitsatz zu 2.) wie folgt entschieden (LAG Baden-Württemberg, Urt. v. 31.05.2023 – 4 Sa 54/22):

„Der Arbeitgeber hat kein schutzwürdiges Vertrauen auf den Bestand des erteilten Zeugnisses, wenn er den Arbeitnehmer böswillig mit ´ungenügend´ beurteilt hat und der Arbeitnehmer das Zeugnis als ´sittenwidrig´, ´unterirdisch´ und von vorsätzlicher Schädigungsabsicht getragen beanstandet hat. Das gilt auch dann, wenn zwischen Beanstandung und Klageerhebung zwei Jahre liegen.“

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Autor(en)


Dr. Uwe P. Schlegel
Rechtsanwalt

Mail: koeln@etl-rechtsanwaelte.de


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