Startseite | Aktuelles | Wie berechnet sich der (Mindest-)Anspruch des Arbeitnehmers auf Erholungsurlaub im Rahmen einer Fünf-Tage-Woche?
Frage des Tages
08.03.2022

Wie berechnet sich der (Mindest-)Anspruch des Arbeitnehmers auf Erholungsurlaub im Rahmen einer Fünf-Tage-Woche?

Die zu der aufgeworfenen Frage maßgebliche Formel lautet:

24 Urlaubstage (= Orientierung an § 3 Abs. 1 BUrlG, die Bestimmung geht von einer Sechs-Tage-Woche aus!) x 260 Arbeitstage (= 52 Wochen x 5 Tage) / 312 Werktage (= 52 Wochen x 6  Werktage)  = 20 Tage Urlaub = 4 Wochen bezahlte Freistellung zu Erholungszwecken

Voraussetzung ist, dass der Arbeitnehmer während des gesamten Jahres fünf Tage in der Woche arbeitet. Die Berechnung orientiert sich an § 3 Abs. 1 BUrlG.

Vereinfacht kann auch wie folgt gerechnet werden:

20 Tage Urlaub x 260 Werktage / 260 übliche Arbeitstage = 20 Tage Urlaub (= 4Wochen bezahlte Freistellung)

Sollte ein sog. Mehrurlaub – beispielsweise 10 Tage jährlich = 2 Wochen/Jahr – vereinbart worden sein, wird wie folgt gerechnet:

30 Tage Urlaub x 260 /260 = 30 Tage Urlaub (= 6 Wochen bezahlte Freistellung)

Weitere interessante Artikel

Wir verwenden Cookies

Entscheiden Sie selbst, ob diese Website neben funktionell zum Betrieb der Website erforderlichen Cookies auch Betreiber-Cookies sowie Cookies für Tracking und Targeting verwenden darf. Weitere Details finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Einstellungen individuell anpassen Einstellungen jetzt speichern Alle Cookies ablehnen und speichern Alle Cookies zulassen und speichern
x